Berlin - Die gesetzliche Rente ist kaum noch zu finanzieren.  Nur mit immer höheren Steuerzuschüssen in die Rentenkasse kann dieser abgewendet werden. Doch damit droht Deutschland die Überschuldung: So interpretiert zumindest die FDP die Auswirkungen des demographischen Wandels auf unser umlagebasiertes Rentensystem. Um dieses Szenario abzuwenden, schlagen die Freien Demokraten eine Alternative vor: die gesetzliche Aktienrente. Die Deutsche Rentenversicherung und Experten sehen den Vorschlag jedoch kritisch.

Aktuell zahlt jeder Arbeitnehmer 18,6 Prozent seines Bruttolohns als Beitrag in die gesetzliche Rentenversicherung. Die FDP möchte einen Teil dieses Geldes, nämlich zwei Prozent des Lohns, in Aktien investieren. Die übrigen 16,6 Prozent sollen auch weiterhin in die umlagefinanzierte Rente fließen. Zusätzlich will die Partei die Einwanderung von Fachkräften erhöhen, um so die Basis der Beitragszahler zu verbreitern. Langfristig solle die gesetzliche Rentenversicherung so stabilisiert werden und das Rentenniveau wieder steigen.

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