Ein Ferkel steht im Stroh, im Hintergrund eine Spielkette mit Holz als Beschäftigungsmaterial.
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Zwicky, der verhätschelte Hummer

Von Ulrich Seidler

Wenn ich Fleisch esse, kaue ich immer auch auf meinem schlechten Gewissen herum. Das ist ein bisschen wie bei Homer Simpson. Er kauft sich in einer Folge einen kleinen Hummer, füttert ihn mit Spiegeleiern, Speck, Wurstschlangen und Risotto, gewinnt ihn lieb, lieber sogar als seinen renitenten Sohn, nennt ihn Zwicky (im Original: „Pinchy“), geht mit ihm Gassi, nimmt ihn mit zum Meeresurlaub, sorgt sich, ob er das Tier vielleicht verhätschelt und badet ihn eines Tages zu heiß – ganz aus Versehen! –, aber so, dass sich die Familie über den leckeren Geruch freut. Und dann tut Homer, was er tun muss. Er isst Zwicky. Unter Tränen. Und ganz allein. Denn so hätte Zwicky das bestimmt gewollt. Er knackt den Panzer und saugt ihm geräuschvoll den Schädel aus. Jubilierend über die Delikatesse und weinend, weil er um seinen Freund trauert. „Oh mein Gott, schmeckt das gut, ich wünschte Zwicky könnte hier sein, um das mit mir zu erleben.“

Hier wird in seiner ganzen zugespitzten Wucht der Widerspruch ausgelebt, dem wir unterworfen sind, solange wir Fleisch essen. Ein Großteil unserer kulturellen Entwicklung verdankt sich diesem Widerspruch, den wir mit Scheinargumenten, Legenden und religiösen Dogmen abzufedern versuchen. Welch ein Aufwand, um das überwindbare Verhalten des Fleischessens als anthropologisch determiniert darzustellen, als eine Art Fluch des Menschseins, der sich bei Lichte besehen in einen Spuk verflüchtigt. Hör einfach auf damit und iss Pflanzen, Mensch!

Schon in der Formulierung „Fleisch essen“ – und eben nicht „Tiere essen“ – schwingt unser Bedürfnis mit, das getötete Wesen zu versachlichen. Entindividualisierende Begriffe wie Wild und Vieh weisen etymologisch so weit zurück, dass man denken möchte, wir hätten sie nur erfunden, um uns voreinander für das Verspeisen unserer schmackhaften Freunde zu entschuldigen. Und da waren wir noch weit entfernt von der industriellen Aufzucht und Tötung von Tieren. Lange bevor wir auf die Idee gekommen sind, Tiere zu halten, um sie zu mästen, zu schlachten und zu essen, hatten wir in ihnen Freunde gefunden. Das erste Haustier war ein Hund.

Nie mehr Kaninchen in der Pfanne

Von Ingeborg Ruthe

Es war eine Meisterleistung des Verdrängens. Wie hatte ich vergessen können, dass ich als kleines Mädchen Vegetarierin war? An einem der hohen Feiertage, Ostern oder Pfingsten, hatten sich die Boxen des Hasenstalls hinterm Haus geleert. Dafür lagen duftende goldbraune Fleischstücke auf dem Mittagstisch. Ich konnte Molo, mein weißes Kaninchen, nicht mehr finden, bekam vom Vater nur verdruckste Ausflüchte zu hören – und roch den Braten.

Um kein Taschengeld der Welt hätte ich von da an irgendetwas gegessen, das Fell hatte. Mein Protest wurde in der Familie und Dorfgemeinschaft kopfschüttelnd akzeptiert. Kompensation war für mich Süßes. Wegen der Mordlust meines Vaters und der Bratengier der Familie war ich zum Pudding-Vegetarier und daher auch ein ziemliches Pummelchen geworden. Pflanzliche Alternativen, wie die mediterrane Küche sie reichlich bietet, waren in den 60er-Jahren der DDR kaum bekannt. Fleischlose Küche galt als Armenküche.

Dennoch, unbewusst oder doch bewusst, stehen Kaninchen- oder Hasenbraten bis heute auf der Tabuliste meiner Ernährung. Überhaupt wäre es möglich und vernünftig, das Fleisch-Essen zu lassen, der Massentierhaltung das Wasser abzugraben und die Herzkranzgefäße zu schonen. Beim Grillabend bei Freunden aber sind die guten Absichten rasch gruppendynamisch weggewischt.

Mein Fleisch-Trauma und seine Konsequenzen sind längst verflogen. Dem einen oder anderen Steak kann ich einfach nicht widerstehen. Wenigstens gibt es seit Jahren eine familiäre Übereinkunft, Wurst in Regalen zu ignorieren, Salami und Serrano-Schinken am Frühstückstisch nur noch dem Besuch vorzusetzen, damit dieser uns nicht für geizig hält. Denn die Fleisch-Substitute in den Edeka-Regalen schmecken leider nach Chemie oder nach gar nichts. Das ist eine Heuchelei. Auf die Aufforderung meiner Kollegen, mich zum diesem streitbaren Thema zu äußern, habe ich jetzt allerdings den Selbstversuch gemacht und zehn Tage lang kein Stück totes Säugetier gegessen. Es ist also möglich. Und allenfalls nicht sinnlos. Mal sehen, wie lange ich durchhalte.

Eine Portion Willensschwäche

Von Harry Nutt

Für diejenigen, die es immer noch tun, kann es manchmal sehr peinlich werden. Neulich habe ich zu einem Gespräch mit Kollegen Tapas zu den Getränken bestellt. „Greift zu!“ Taten sie aber nicht. Als ich traurig auf die erkaltenden Töpfchen blickte, fiel mir auf, dass sie fast alle Fleisch oder zumindest tierische Fette enthielten. Hackbällchen, Datteln im Speckmantel, so was. Niemand beschwerte sich, aber das vermittelte mir noch mehr das Gefühl, das Stigma eines alternden Fleischessers mit mir herumzutragen, der die Zeichen der Zeit nicht erkannt hat.

Habe ich womöglich auch nicht. Aber ich habe sie gesehen. In der Affäre um den Fleischproduzenten Tönnies ging es ja nicht um die Missachtung von Gesetzen. Ins Bewusstsein geriet vielmehr, was man bereits seit langem hätte wissen können. An seinen verschiedenen Standorten tötet das Unternehmen im Jahr rund 20 Millionen Schweine. Die vorübergehende Einstellung des Betriebs brachte indes keine Entlastung, sondern verschob die Probleme auf zuliefernde Bauern und Schweinezüchter.

Was anfangen mit solchem Wissen? Als aufgeklärter Mensch, der einige Mühe darauf verwendet, kultiviert zu erscheinen, ist man schon vor geraumer Zeit dazu übergegangen, zumindest den täglichen Fleischverzehr zu meiden. Ich gebe offen zu, dass ich ein gutes Stück Fleisch noch immer genießen kann. Die Berliner Händler meines Vertrauens sind Lüske in Lichterfelde, Kumpel & Keule in der Kreuzberger Markthalle 9, manchmal auch das KaDeWe. Gentrifizierergeschmack. Dafür nehme ich mitunter weite Wege in Kauf. Beim längst verstorbenen Fleischer Obitz in der Ludwigkirchstraße bildeten sich einst auch an kalten Tagen lange Warteschlangen vor dessen Ladentür. Eine in der Nähe wohnende Schriftstellerin riet uns zur exquisiten Entenbrust, weiter hinten in der Reihe warteten oft Schauspieler und Politiker.

So viel Nahrungs-Snobismus gestatten sich heute nur noch wenige. Einer Bewegung anonymer Fleischesser würde ich mich aber nicht anschließen. Zu meiner Willensschwäche gehört die Überzeugung, die Freiheit im Namen einer gewissen Sorglosigkeit verteidigen zu müssen. In der Senatskantine, die ich gelegentlich aufsuche, unterscheide ich nicht zwischen fleischlos oder fleischhaltig. Oft gibt die Beilage den Ausschlag. Essen als ideologische Kampfzone? Nein, danke.

Auge in Auge 

Von Petra Kohse

Ob es ethisch vertretbar ist, Tiere zu essen, hängt natürlich von der Ethik ab. Unter Säugetieren ist es generell ja nicht unüblich, Fleisch zu konsumieren, wobei die meisten in unserem Sinne höherentwickelten Arten Pflanzen bevorzugen. Der uns genetisch nächste Säuger, der Schimpanse, gönnt sich zu Nüssen und Blättern durchaus zuweilen mal ein Kaninchen, ein Buschschwein oder sogar einen kleineren Affen. Er kann aber auch rein pflanzlich überleben. 

Etwa die sechs Prozent macht der tierische Anteil an der Nahrung der Schimpansen im Durchschnitt wohl aus, bei Gorillas sind es nur 0,1 Prozent. Wenn man davon ausgeht, dass jeder Deutsche im Jahr rund 500 Kilo Lebensmittel zu sich nimmt, davon 60 Kilogramm Fleisch (Zahlen von 2016), ist das mit rund acht Prozent Fleischanteil nicht viel mehr. Allerdings nur in der Pro-Kopf-Statistik, zu der auch Babys und Vegetarier zählen.

Nicht vertretbar ist für mich jeder Ethik nach, die diesen Namen verdient, Tiere, die man isst, vorher zu quälen und überhaupt ohne elementares Bedürfnis zu töten. In unserer Gesellschaft kann man wohlgenährt fleischlos überleben. Allein der Tönnies-Konzern schlachtete 2016 in Deutschland trotzdem 16,2 Millionen Schweine. Die muss man sich mal als Gruppe vorstellen! Ich bin also Vegetarierin. Nicht ohne Widersprüche, denn eine Katze gehört bei mir ebenfalls zur Familie wie eine Heranwachsende, die alles Grüne für ungenießbar hält.

Aber die Irrationalität einer Kultur, in der einige Tiere gemütlich auf dem Sofa liegen und zu Weihnachten womöglich Geschenke bekommen, während andere, ihnen geistig weit überlegene Tiere massengezüchtet, gefangen gehalten und fließbandmäßig geschlachtet werden, macht mir von Jahr zu Jahr mehr zu schaffen. Gibt es wirklich jemanden, der frittierte Calamari genießt, wenn er weiß, dass Tintenfische im Schlaf träumen – und Teile ihres Gehirnes in den Tentakeln sitzen?

Tatsächlich gehe ich von einem industriebedingten Mangel an Aufgeklärtheit aus. Bücher, in denen die Schweinchen Schlau oder Babe als Leberwurst auf dem Abendbrottisch landen, gehören nicht zur pädagogischen Grundausstattung. Vielleicht sollte man auf Fleischverpackungen Fotos der unfreiwilligen Kapitalgeber anbringen. Als zumindest symbolische Erinnerung an die Jagd, bei der man ja immer damit rechnen muss, dass einem die Beute plötzlich ins Auge schaut.

Aura der (Schw-)Einfühlbarkeit

Von Hanno Hauenstein

Schweine essen ist weder kosher noch halal. Historisch gesehen hat das wahrscheinlich praktische Ursachen. Als Allesfresser übertragen Schweine leichter Krankheiten. Und Schweinefleisch verdirbt schneller, besonders in heiß-feuchten Umgebungen wie dem Nahen Osten, der Geburtsstätte von Judentum und Islam. Wie man es auch hält mit Fleisch oder Religion – diese Regel hat sich bis heute gehalten.

Auch ich esse kein Schwein. Warum? Weil – es zuzugeben macht mich ein bisschen verlegen – ich das Tier einfach sehr, sehr süß finde. Die großen Flatterohren. Die sinnlichen Augen. Die ehrliche, triefende, grunzende Schnauze. Auf Instagram folge ich einem kanadischen Hausschwein namens Esther, das meistens schläft, manchmal badet und die Aura der (Schw-)Einfühlbarkeit in mir stetig weiter zementiert. Der Leitspruch mancher Karnivore (und Vegetarier) – „nur wenn ich es töten kann, esse ich es“ – wäre bei mir von Grund auf verfehlt. Ich würde einem Schwein nicht mal ein Bein stellen. 

Veganer werden jetzt mit den Augen rollen und mich als heuchlerischen Speziesisten bezeichnen, und zu Recht! Denn ich esse zum Beispiel gern guten Fisch, hin und wieder auch Pute. Welch anthropozentrische Hybris, welch philosophische Kurzatmigkeit: Zu meinen, die Empfindungs- und Leidensfähigkeit eines Tiers anhand einer so kindlichen Kategorie wie Einfühlbarkeit, oder so einer abstrakten wie „Intelligenz“, gegen die eines anderen Tiers abwägen zu können. Prinzipieller Fleischverzicht wäre da konsequenter. Und er würde unseren Planeten schützen.

Gleichzeitig glaube ich nicht, dass man Gelegenheitsfleischesser wie mich mit grausamen Bildern aus Massentierhaltungsbetrieben vom Fleischessen abbringen kann. Was mich in Sachen Fleischkonsum tatsächlich skeptischer hat werden lassen, ist meine Beziehung zu meinem Hund, ein geliebtes Tier mit Namen und Persönlichkeit. Die Cyber-Philosophin Donna Haraway nannte das Verhältnis zwischen Mensch und Hund treffend eine Beziehung „konstitutiver Gefährten“. Sie schulen sich gegenseitig in Erfindungsgeist, Kommunikation und Spiel.

Wer so eine Beziehung eingeht, blickt potenziell anders auf Tiere – und hinterfragt vielleicht die alten, taxonomischen Schubladen: Haustier versus Nutztier oder gar Tier versus Mensch. Als biologische Kategorien mögen sie sinnvoll sein. Als ethische nicht unbedingt.

Fleisch ist mein Gemüse

Von Tomasz Kurianowicz

Meine polnische Oma konnte mit Vegetariern nichts anfangen. Als Kriegsüberlebende war in ihren Augen der größte Fortschritt der Zivilisation die Erlaubnis zum täglichen Fleischkonsum. Nahrhaft war nur, was einst laufen und atmen konnte. Besonders zur Mittagszeit. Als ich mit meiner ersten Freundin (süddeutscher Hintergrund, Grünen-Haushalt) meine Oma besuchte und während des üppigen Begrüßungsmahls verschämt erwähnte, dass meine deutsche Freundin Vegetariern sei, fiel meiner Oma die Gabel aus der Hand. Zähneknirschend verließ sie den Mittagstisch und kam aus der Küche mit einer Alternative zurück: Hühnchensalat.

Wie es weiterging, ob meine Freundin um das Fleisch herumpickte, den Salat aus Mitleid verspeiste oder meiner Oma in einer Geste der Ablehnung das Herz brach (und damit den Anfang vom Ende unserer Beziehung einleitete) – ich weiß es nicht mehr. So viel weiß ich aber doch noch: Durch meine Familiengeschichte habe ich eine hohe Toleranz für Fleischesser, ja Billigfleischesser, entwickelt. Nachts um 3 Uhr, nach einer Partynacht, esse ich alles, was nur irgendwie meinen Fleischappetit stillt: Billig-Döner, Kotelett, Currywurst, Rippchen, Burger, you name it! Am nächsten Morgen kommt das schlechte Gewissen. Aber bis jetzt hat mich nichts von meiner Gewohnheit abbringen können. 

Ich will es mal so sagen: Für viele Menschen ist das Billigfleischessen ein notwendiges Übel. Wäre es verboten, müsste ein Großteil der Gesellschaft auf Fleischkonsum verzichten. So würde das Fleischessen zur Klassenfrage werden, abhängig von der Größe des Portemonnaies. In gewisser Hinsicht ist also das Billigfleischessen, ob nachts betrunken oder nüchtern in der Kantine, ein solidarischer Akt. Er zeigt, dass man sich nicht zu schade ist, den Lifestyle der Mehrheitsgesellschaft mitzutragen, mitzufühlen, mitzuverdauen.

Wer sich traut, in einen Billig-Döner zu beißen, der stellt sich Seite an Seite mit dem Mensch von nebenan. Auch das muss gesagt sein: Bei der Billigfleischdebatte kommt man um eine Portion Scheinheiligkeit nicht herum. Ist es nicht so, dass ausgerechnet Grünen-Wähler, die Flugverbote fordern, am häufigsten fliegen? Es würde mich nicht wundern, wenn sie ebenso häufig Fleisch essen. Alles nur bio, natürlich!

Ich wäre gern vegan

Von Ruth Schneeberger

Ich war vegan, als es noch nicht chic war - im Gegenteil. Mein Bruder machte mir Vorwürfe, ich würde meine Gesundheit zerstören. Und meine beste Freundin sagte: „Du brauchst fei scho a Steak zwischendurch“ (Nürnbergerin). Das größte Problem meines veganen Ansinnens aber war ich selbst: Ich hasse kochen. Dafür liebe ich es, essen zu gehen. Vor zehn Jahren gab es noch kaum vegane Restaurants. In Drogerien prangte nicht an jedem zweiten Produkt die Aufschrift „Vegan“. Stattdessen wurde ich vom Kellner belehrt, dass Fisch doch vegan sei. Und im Supermarkt fassungslos angestarrt, wenn ich nach tierfreien Produkten fragte. Vegetarisch zu sein, galt als Speerspitze der Selbstkasteiung, aber komplett ohne Tier: Wie sollte das gehen?

Es ging dann trotzdem, ein halbes Jahr lang. Mühsam baute ich mir ein Kochimperium auf, inklusive umständlich aus dem Ausland beschaffter Zutaten. Ich hatte ein Buch gelesen, das von Schlachthausmitarbeitern in den USA berichtete, die Schweinen zum Spaß scheibenweise die Schnauze abschnitten – und war fest entschlossen, dieses System nicht weiter zu unterstützen. Weil ich dem Braten aus medizinischer Sicht aber noch nicht traute, ließ ich mir monatlich Blut abnehmen. Binnen weniger Wochen wandelten sich meine Werte von mittelprächtig zu fantastisch. Ich brauchte weniger Schlaf und nahm ohne weiteres 15 Kilo ab.

Leider nahm ich dann aber immer weiter ab. Irgendwann wurde mir das zu anstrengend. Wie schnell ich zu meiner gewohnten Ernährung zurückkehrte, überraschte mich selbst. Ein späteres Vegan-Experiment scheiterte, weil ich plötzlich hundemüde und kraftlos wurde, mir fehlten B12 und Eisen. Weil ich ungern substituiere, esse ich seitdem wieder Käse und Fisch. Auf Fleisch habe ich gar keine Lust mehr. Mittlerweile sind bei mir Allergien gegen Getreide sowie Hülsenfrüchte entdeckt worden, sodass ich nicht ganz vegan sein kann – denn nur Obst und Gemüse reichen eben nicht aus für eine vollwertige Ernährung.

Immerhin: Mein Bruder erkannte mich nach dem ersten Experiment kaum wieder und schickte mir begeistert Fresskörbe mit veganen Spezialprodukten. Und meine fränkische Freundin hat zu meiner großen Überraschung erst gestern in die Welt getwittert, dass auch sie ab sofort Veganerin sei. Dies ist für mich der Start einer gesellschaftlichen Umwälzung. In 20 Jahren wird die Hälfte der Deutschen vegan sein. Ich nehme Wetten an.