Abstand halten beim Protest, die jungen Menschen zeigten in Berlin, dass sie das können. 
Foto: Ostkreuz/Sebastian Wells

Berlin - Um halb 12 Uhr steigt Quang Paasch die Treppen hinter der Bühne hoch und macht ein Foto. Der Platz vor dem Brandenburger Tor, die Straße des 17. Juni: überall Menschen. Nicht dicht gedrängt; mit Abstand. Er weiß noch nicht, wie viele es sind, aber das muss er gar nicht. Er sei auch so überwältigt, sagt er. Es sind genügend, um zu zeigen: Wir sind noch da. 21.000 ist die Zahl, die später kursiert, die Polizei wird von 10.000 sprechen. Quang Paasch muss weiter, jede Menge Leute wollen gerade etwas von ihm. Er ist „Fridays for Future“-Aktivist und auch einer der Sprecher der Bewegung, die an diesem Freitag zum ersten Mal seit Ausbruch der Corona-Pandemie wieder zum globalen Klimastreik aufgerufen hat.

Auch mit Fahrrädern machten sich die Jugendlichen auf den Weg, um ihre Botschaften mitzuteilen.
Foto: Ostkreuz/Sebastian Wells

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