Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU, rechts) und Prof. Dr. Lothar H. Wieler, Präsident des Robert-Koch-Instituts-.
Foto: imago/Christian Thiel

Berlin - Die Lage ist angespannt. Am Donnerstagnachmittag wurde in ganz Berlin - nicht wie zuvor nur einigen Bezirken - der Schwellenwert von 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen überschritten.  Jetzt ist ganz Berlin ein Risikogebiet. Ebenso wie Frankfurt am Main. Mit Blick auf die kalten Jahreszeiten hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zuvor an die Bürger appelliert, sich an die bestehenden Corona-Regeln zu halten. Die aktuellen Zahlen von 4000 Neuinfektionen an einem einzigen Tag seien „besorgniserregend“. Das sind 1200 Neuinfektionen mehr innerhalb von 24 Stunden als am Vortag. Besonders jüngere Leute infizierten sich, „weil sie Party machen, reisen wollen, sich für unverletzlich halten. Das sind sie aber nicht“, sagte Spahn.

Im Gegensatz zu anderen Ländern hat Deutschland die Krise bisher gut gemeistert. „Deutschland ist ein Fels in der Brandung der Pandemie“, sagte Spahn. Er warnte allerdings davor, „die Kontrolle zu verlieren“. Wann dieser Punkt erreicht sein würde, wollte der Minister nicht definieren. Mit Wachsamkeit und Achtsamkeit könne man aber dazu beitragen, dass dieser Punkt gar nicht erst erreicht werde.

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