Robert Habeck und Annalena Baerbock (beide Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen) stellen den ersten Entwurfs zum neuen Grundsatzprogramm vor.
Foto: dpa/Kay Nietfeld

Berlin - Die Chefin der Grünen brauchte gerade mal eine Minute, bis sie auf den „Führungsanspruch“ ihrer Partei zu sprechen kam. Das ist die Hauptbotschaft, die der Bundesvorstand bei der Vorstellung des Entwurfs für das neue Grundsatzprogramm am Freitag setzen wollte: Die Zeit der Grünen als Öko-Beiboot der Volksparteien ist vorbei, sie wollen nun selbst an die Spitze. Und das, obwohl in der Corona-Zeit die grünen Umfragewerte deutlich abgesackt sind, obwohl die Union es auf 40 Prozent geschafft hat, obwohl Umwelt- und Klimaschutz über Monate in der öffentlichen Wahrnehmung eine Nebenrolle spielten.

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