Berlin - Vor fünf Jahren stand Malu Dreyer plötzlich unverhofft auf der Seite der Kanzlerin. Der Wahlkampf tobte in Rheinland-Pfalz – und die CDU verspielte auf den letzten Metern den sicher geglaubten Sieg. CDU-Spitzenkandidatin Julia Klöckner und ihr Team hatten wenige Wochen vor der Wahl zur Lösung der Flüchtlingsfrage einen Plan A2 entwickelt, um Angela Merkels „Willkommens“-Politik „zu ergänzen“ – natürlich um sich abzugrenzen.

Der Schachzug misslang – und die SPD holte 2016 mit Malu Dreyer an der Spitze 36,2 Prozent. Die CDU kam auf 31,8 Prozent, die AfD ergatterte aus dem Stand 12,6 Prozent. Der FDP gelang der Wiedereinzug in den Landtag mit 6,2 Prozent. Die Grünen verloren dagegen zwei Drittel ihrer Sitze und sind seitdem nur noch mit sechs Mandaten vertreten.

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