Sie ruft, um endlich Klarheit zu schaffen: Am Mittwoch treffen sich die Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin.
Foto: dpa/Axel Schmidt

BerlinEinen Tag vor dem Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel haben sich die Ministerpräsidenten vor allem beim Beherbergungsverbot uneinig gezeigt. Auch die Situation an den Schulen sorgte für Kontroversen. Anders als im Juni reisen die Länderchefs persönlich an. 

Am vehementesten äußerte sich der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU). Er sagte, man stehe in der Bundesrepublik kurz davor, die Kontrolle über die Ausbreitung der Infektionszahlen zu verlieren. „Wir wollen keinen zweiten Lockdown“, sagte er. „Aber wenn wir uns jetzt keinen Ruck geben, dann rückt er näher.“ Er sprach sich dafür aus, die Maskenpflicht auf weitere Bereiche auszudehnen und kündigte an, am Mittwoch im Kanzleramt für einheitliche Pandemie-Regeln in ganz Deutschland einzutreten. Dabei müsse man sich vor allem an den Infektionszahlen orientieren. „Die nächsten vier Wochen sind entscheidend dafür, wie wir durch den Winter kommen“, sagte Söder.

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