Brüssel - In der Woche, in der die Öffentlichkeit fest damit rechnet, dass der LKA-Hutbürger jeden Moment bei Böhmermann, heute-show oder Extra 3 aus der Kulisse springt und seine klischeehafte Maskerade fallen lässt, meldete sich in Brüssel auch der Veteran der politischen Satire, vielmehr der satirischen Politik zurück: Martin Sonneborn, Mitherausgeber der „Titanic“ und Mitgründer und Bundesvorsitzender der satirischen „Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative“ (PARTEI), hat seine erneute Spitzenkandidatur bei der Europawahl im kommenden Mai verkündet.

Die Zeiten sind also vorbei, in denen ein Außenminister wie Frank-Walter Steinmeier klagen muss, dass „Jux-Parteien“ Leute wie Sonneborn ins EU-Parlament schicken, die noch am Tag der Wahl verkünden, das Mandat nach vier Wochen wieder niederlegen zu wollen. In den vier Jahren als fraktionsloser Abgeordneter ist es dem 53-Jährigen ernst geworden mit der Europapolitik.

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