Als kürzlich über eine Beobachtung der rechtspopulistischen Alternative für Deutschland (AfD) durch den Verfassungsschutz diskutiert wurde, ist dies unter anderem mit Verbindungen der Partei zur Neuen Rechten begründet worden. Dabei ging es insbesondere um die Identitäre Bewegung (IB), eine seit Ende 2012 in Deutschland aktive, völkisch orientierte Gruppe, die kulturrassistische Konzepte vertritt. Laut Verfassungsschutz gebe es personelle Überschneidungen zwischen der IB, der AfD und deren Jugendorganisation Junge Alternative (JA). Mehrere Identitäre seien demnach der AfD beigetreten.

Auch Berliner AfD-Aktivisten haben offenbar keine Berührungsängste mit den Identitären. So nahmen beispielsweise im Juni mehrere Berliner JA-Vorstandsmitglieder, darunter Schatzmeister Jannik Brämer, an einem von den Identitären organisierten Aufmarsch mit gut 100 Teilnehmern in Berlin-Mitte teil. Brämer tritt übrigens bei den  Wahlen zu den Bezirksverordnetenversammlungen für die AfD als Kandidat in Charlottenburg-Wilmersdorf an.

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