Manuela Schwesig ist schweigsamer geworden, sie wirkt angeschlagen. Kaum ein Tag vergeht ohne neue Enthüllungen über ihre Gazprom-Verstrickungen und ihre Russland-Nähe. Es hört einfach nicht auf. Die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, die vor sechs Monaten noch für ihren fulminanten SPD-Sieg bei der Landtagswahl gefeiert worden ist, muss inzwischen um ihr Amt in der Staatskanzlei bangen. Sie bekräftigte am Donnerstag, an ihrem Regierungsamt festhalten zu wollen. Man habe sie im September 2021 mit großer Mehrheit als Ministerpräsidentin bestätigt, sagte Schwesig am Rande eines Treffens mit ihren norddeutschen Amtskollegen in Kiel. Sie sagte es schmallippig, das Siegerlächeln von einst ist verschwunden.

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