Manuela Schwesig hat am Abend des russischen Überfalls auf die Ukraine ein Foto des Schweriner Schlosses getwittert, das in den blau-gelben Farben des osteuropäischen Landes strahlte. „Solidarität mit der Ukraine. Ein wichtiges Zeichen des Landtages“, hatte die Ministerpräsidentin der SPD dazu geschrieben – und nichts als Empörung geerntet. Peinlich, verlogen, Heuchelei lauteten noch die milderen Kommentare. So geht es jetzt vielen in der SPD, die einen Ruf als Putin-Versteher und Russenfreunde haben. Sie sind düpiert. „Ich habe mich getäuscht“, bekennt Matthias Platzeck, der als Vorsitzender des Deutsch-Russischen Forums bis zuletzt um Verständnis und Vertrauen für die russische Seite geworben hat, ohne zu erkennen, dass in Wladimir Putins Denken und Handeln solche Werte keine Rolle spielen.

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