Saskia Esken, Bundesvorsitzende der SPD, und Norbert Walter-Borjans, Bundesvorsitzender der SPD, geben ein Pressestatement vor dem Bundeskanzleramt. 
Foto: dpa/Kay Nietfeld

Berlin - In der Corona-Krise hat sich das SPD-Spitzenduo Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans gut geschlagen. Ohne Lärm arbeiteten sie an dem riesigen Konjunkturpaket mit. Gemessen daran, dass Politik als Kunst des Möglichen stets gegenläufige Interessen austarieren muss, gelang der CDU-SPD-CSU-Koalition ein Meisterstück. Die Abwrackprämie fiel und zukunftsweisende Technologien werden stark gefördert. Das geschah nicht zuletzt dank der beiden SPD-Vorsitzenden, die damit den Zorn ihrer Gewerkschaftsfreunde auf sich zogen und den der Auto-Ministerpräsidenten Söder (CSU), Kretschmann (Grüne) und Weil (SPD). Esken und Walter-Borjans bewiesen, dass sie vernünftig handeln können. Weiter so! Auch wenn es, was Verteidigung und Innere Sicherheit betrifft, offenbar schwerfällt.

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