Berlin - Seit Mai vergangenen Jahres ist Alena Buyx Vorsitzende des Deutschen Ethikrats. Seitdem steht sie gewissermaßen im Auge des Sturms. Mit dem Gremium berät sie die Bundesregierung in den ethischen Fragen der Pandemie. Daneben ist die Medizinethikerin gefragte Gesprächspartnerin in den Medien, Anfragen stürzen den ganzen Tag auf sie ein. Dabei ist die Arbeit im Ethikrat ehrenamtlich – hauptberuflich leitet Buyx das Institut für Geschichte und Ethik der Medizin an der TU München. Die Doppelbelastung merkt man der 43-Jährigen während des Video-Telefonats nicht an: Leidenschaftlich spricht sie über die großen Fragen der Pandemie, Konflikte als Auftrag und darüber, was es bedeutet, als Wissenschaftlerin plötzlich in der Öffentlichkeit zu stehen.

Frau Buyx, dass der Ethikrat die Politik berät, ist nicht neu, und doch scheint es, als würde er erst durch die Pandemie in der breiten Öffentlichkeit wahrgenommen.

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