Berlin - Das deutsche Wissenschaftssystem ist so komplex und seine Funktionsweise so kompliziert, dass man darauf wetten kann, dass selbst viele Wissenschaftler es nicht überblicken und verstehen. Seine tragenden Säulen sind die Hochschulen und die außeruniversitären Forschungsorganisationen. Hinzu kommen – ebenfalls mit öffentlichen Mitteln finanziert – acht Akademien der Wissenschaften der Länder, die Deutsche Akademie für Technikwissenschaften und die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina, 38 Bundeseinrichtungen der Ressortforschung und 150 Landesforschungseinrichtungen sowie diverse Auslandsinstitute.

Die mehr als 100 Universitäten, die den Ländern unterstehen, sind Mittelpunkt und Organisationszentrum unseres Wissenschaftssystems. Sie sind zugleich sein Lebensquell, indem sie den wissenschaftlichen Nachwuchs ausbilden. Die von Bund und Ländern geförderten außeruniversitären Forschungsorganisationen sind eine Spezifik des deutschen Wissenschaftssystems. Ihre 270 Institute und Forschungszentren haben ganz unterschiedliche Missionen. Wegen der Fokussierung auf bestimmte Forschungsarten und -ziele ist oft von einer „Versäulung“ der Wissenschaftslandschaft die Rede.

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