Berlin - Corona ist ein heimtückisches Virus. Die meisten Infizierten erkranken nicht lebensbedrohlich. Allerdings brauchen aktuell Tausende Menschen in Deutschland ein Krankenhaus und gutes Personal, um ihre Erkrankung behandeln zu lassen. Krankenhausbetten sind nicht das Problem. Selbst Notfallkliniken könnten wieder geschaffen werden. Aber was nützt ein Bett, wenn es zu wenig oder kein Pflegepersonal gibt? Niemand die Spritze setzt oder das Beatmungsgerät überwacht?

Die harten Arbeitsbedingungen in der Pflege kennt die Bundesregierung. Personalmangel und Stress kennt die Bundesregierung. Die viel zu schlechten Löhne kennt die Bundesregierung. Sie hat versprochen, die Dinge nachhaltig zu verbessern. Jens Spahn hat es versprochen. Verbessert hat sich für die Beschäftigten so gut wie nichts. Jens Spahn sagte jüngst, ob die derzeitigen Maßnahmen ausreichen und wirken, liege in der Verantwortung jedes Einzelnen. Die Wahrheit ist: Dass die Dinge viel zu schlecht stehen, liegt auch am Gesundheitsminister. Der hatte im Frühjahr für die Menschen keine Masken und hat jetzt für das Personal kein Geld.

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