Berlin - Als die Frage nach der CSU kommt, bemerkt Angela Merkel ein Stäubchen am rechten Jackenärmel. Ein kurzes Fegen mit links, dann ist zumindest das Stäubchen weg. Wenn das so einfach gehen würde mit dem Streit mit der CSU, jetzt zu Anfang dieses Jahres mit seinen drei Landtagswahlen und der Bundestagswahl im Herbst.

Wie geht es weiter mit der CSU, die seit Monaten mehr Oppositions- als Schwesterpartei der CDU agiert? Die CDU hat sich zur Klausur im saarländischen Perl versammelt, sie hat sich um Geschlossenheit bemüht. Zur CSU sagt die CDU-Chefin und Kanzlerin ein paar Sätze, und in fast jedem dieser Sätze kommt ein Wort vor: „Dissens“. Beim Thema Obergrenze für Flüchtlinge gebe es diesen Dissens, sagt Merkel. Aber damit könne man leben, es gebe ja auch viel Gemeinsames. Der Dissens jedenfalls führe nicht dazu, „dass man nicht gemeinsam Wahlkampf führt“.

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