Köln - Um die Beendigung einer Kooperation zwischen der türkisch-islamischen Union der Anstalt für Religion (Ditib) und dem nordrhein-westfälischen Innenministerium ist ein Streit entbrannt. Die Organisation war Träger des Kölner Standortes des Präventionsprogramms „Wegweiser“, mit dem Jugendliche vor dem Abdriften in den gewaltbereiten Salafismus geschützt werden sollen.

Der Kündigung vorausgegangen war eine Affäre um einen Comic der türkischen Religionsbehörde Diyanet, in dem der Märtyrertod verherrlicht wird. So heißt es in einer Antwort des Innenministeriums auf CDU-Anfrage, die dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ vorliegt. In einer vom Ditib Landesverband NRW angeforderten Stellungnahme habe „keine notwendige klare Neutralität bzw. ausreichende Distanz“ dazu festgestellt werden können.

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