DIYARBAKIR. Nour Kamet ist eine kleine tapfere Frau, die ein Leben schultert, wie es für die meisten Menschen in Mitteleuropa wohl schwer vorstellbar ist. Drei ihrer vier Söhne sind schwerbehindert, nur der achtjährige Omrah wurde ohne Einschränkungen geboren. Seit ihrer Flucht aus der belagerten syrischen Metropole Aleppo vor zwei Jahren lebt die 29-jährige gelernte Friseurin mit ihrem Mann, den vier Kindern, ihrer Schwester und deren Mann in einer Dreiraumwohnung in der südostanatolischen Millionenstadt Diyarbakir. Die Zimmer in einem zweistöckigen Mietshaus sind karg eingerichtet und eine Zumutung für die Gesundheit. Auf allen Decken zeigen sich große Flecken schwarzen Schimmels, weil die Feuchtigkeit einfach nicht verschwindet. Der kleine Ventilator kann wenig dagegen ausrichten.

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