Donald Trump: Die peinlichsten Handschlag-Momente des US-Präsidenten

US-Präsident Donald Trump ist bekannt für seine ungewöhnlich heftige Art, die Hand seines Gegenübers zu schütteln. Dies hat seit seinem Amtsantritt bereits zu mehreren kuriosen Szenen mit Regierungschefs aus der ganzen Welt geführt. Anlässlich des G7-Gipfels auf Sizilien, wo Trump auf zahlreiche internationale Politiker trifft, haben wir ein paar Szenen dokumentiert, die in Erinnerung bleiben. Mal sehen, wer sich noch in die Liste einreihen wird... 

Trump und Macron

Besondere Aufmerksamkeit erregte an diesem Donnerstag sein Handschlag mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron. Trump dürfte die Hand geschmerzt haben - denn Macron griff ordentlich zu. Er schien nicht mehr enden zu wollen. Auf Twitter wurde die Geste als "französischer Quetscher" verspottet und könnte als Reaktion auf Trumps legendäre Handschläge verstanden werden.

Zwei Mal gaben sich die beiden Politiker die Hände. Auch beim zweiten Aufeinandertreffen griff Macron ordentlich zu und zog Trump zu sich.

Trump und Merkel

Angela Merkel und Donald Trump haben sich die Hand gegeben, als die Kanzlerin im März zu ihrem Antrittsbesuch nach Washington kam. Allerdings nur am Anfang, vor dem Weißen Haus. Das ist Pflicht bei Trump.

Später dann, im Oval Office, gab es allerdings keinen Handschlag, obwohl die Fotografen bettelten. Als auch die Kanzlerin den Präsidenten nach einem Händedruck fragte, reagierte Trump zur erkennbaren Verwunderung Merkels nicht, sondern starrte geradeaus. Die Szene hatte Trump viel Kritik eingebracht. Trump wollte offenbar nicht. Hat er absichtlich den Handschlag verweigert? "Ich glaube nicht, dass er die Frage gehört hat", sagte Trumps Sprecher Sean Spicer später dem "Spiegel".

Trump und Abe

Berühmt geworden ist auch Trumps Handschlag mit dem japanischen Ministerpräsidenten Shinzo Abe. Dessen Hand schüttelte Trump etwa 18 Sekunden lang - es schien so, als wollte er sie gar nicht mehr loslassen. Das Video, das die beiden beim offiziellen Händedruck für die Fotografen im Oval Office zeigt, twitterte der US-Präsident selbst. Es verbreitete sich rasend schnell im Netz. 

Trump und Trudeau

Besser macht es der kanadische Premierminister Justin Trudeau. Er schaffte es, sich einem langen dominanten Händedruck mit Trump zu entziehen - indem er seine linke Hand auf Trumps rechte Schulter legt.

Auch eine andere Aufnahme eines Handschlags von Trudeau und Trump sorgte für Wirbel im Netz. Als ihm der US-Präsident die Hand reicht, zögert er ganz kurz - doch lange genug für ein Foto, das ihn mit verzogener Miene zeigt. Trudeau habe es geschafft, den "Trumpshake" mit einer cleveren Kombination aus Timing und Kontrolle zu neutralisieren, kommentierte der "Guardian".

Doch was hat es mit Trumps Handschlag auf sich? Ulrich Sollmann, Experte für Körpersprache, hat in der FAZ eine Erklärung: "Mit seinem ungewöhnlichen Handschlag verleibt sich Trump sein Gegenüber Schritt für Schritt ein. (...) Trumps Gegenüber kann nicht mehr selbst über Nähe und Distanz zu Trump bestimmen. So kontrolliert Trump die Situation schon von Beginn an."