Washington - Die oppositionellen Demokraten werden nach den Worten des Stabschefs im Weißen Haus, Mick Mulvaney, die Steuererklärungen von Präsident Donald Trump „niemals“ sehen. Sie sollten dies auch nicht, sagte Mulvaney am Sonntag (Ortszeit) dem Sender Fox News. Die Demokraten wüssten ganz genau, dass sie keine Aussichten hätten, versuchten aber, mit dieser Frage Aufmerksamkeit zu erwecken.

Der Vorsitzende des Finanz- und Steuerausschusses im US-Repräsentantenhaus, der Demokrat Richard Neal, hatte in einem Schreiben an die US-Steuerbehörde IRS formal die Steuererklärungen Trumps und mehrerer seiner Firmen für die Steuerjahre 2013 bis 2018 angefordert. Das Weiße Haus hatte die Forderung bereits zurückgewiesen.

Trump bricht mit Tradition

Trump hat seine Steuererklärungen bislang nie veröffentlicht. Normalerweise machen Präsidentschaftskandidaten das schon während des Wahlkampfes. „Die Wähler wussten, dass Trump seine Steuererklärungen hätte offenlegen können, sie wussten, dass er es nicht tat, und sie haben ihn sowieso gewählt, was die Demokraten natürlich verrückt macht“, sagte Mulvaney Fox News. (dpa)