Ein Besucher läuft durch Auschwitz-Birkenau.
Foto: Omar Marques/imago

Geh, mein Kind und sieh

Eine Fünfzehnjährige hat sich für eine Gedenkreise zum Thema Holocaust und Nationalsozialismus beworben und einen Platz bekommen. Es könnte sein, dass der Vater ihr ein bisschen zugesprochen hat, und vielleicht ist auch der Satz gefallen: „Wenn du dir das zutraust …“ Denn klar ist doch wohl, dass man die Erinnerung an das schlimmste Kapitel der Menschheit wachhalten muss, dass man die Kinder nicht ewig vor der Wahrheit verschonen darf, weil damit das Vergessen beginnt und mit dem Vergessen eine Wiederholung möglich wird. Man muss nur aus dem Fenster blicken. Ja, gerade wir Deutschen haben eine Verantwortung. Und die nächste Generation wird ohne die Möglichkeit aufwachsen, Zeitzeugen zu begegnen. Also fahre, Kind! Geh und sieh!

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