Sabine Rennefanz.
Foto: Ostkreuz/Maurice Weiss

Berlin - Seit Tagen wird über die Vergiftung von Alexej Nawalny geredet. Besonders die Linke fiel mit eigenen Theorien über den versuchten Giftmord auf. Vielleicht sei der russische Oppositionelle ja in der Charité vergiftet worden, mutmaßten mehrere Abgeordnete der Partei, vielleicht stecken westliche Geheimdienste dahinter. So ähnlich äußerte sich auch der außenpolitische Sprecher, Gregor Gysi. Er verdächtigte Gegner des Gaspipeline Nord Stream 2 der Tat. Wenn man über die Nähe der Linken und generell vieler Ostdeutscher zu Putins Russland liest, wird das in den westdeutschen Zeitungen meist mit der DDR-Vergangenheit begründet. Die DDR und die Sowjetunion waren ja offiziell Bruderstaaten. Und Familie hält zusammen. So klingt das dann. Aber stimmt das wirklich? Oder gehen die West-Journalisten damit der Propaganda von damals auf den Leim?

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