Sechs Stunden sollte die Befragung dauern. Etwas Licht in den Fall des mutmaßlichen Bombenbauers Dschaber al-Bakr sollte sie bringen und ein wenig das Gestrüpp aus Gerede, Gerüchten, Anschuldigungen und Fakten lichten, das seit dem Selbstmord des 22-jährigen Syrers vergangenen Mittwoch über der Geschichte wuchert.

Geladen hatten die sächsischen Landtagsabgeordneten aus dem Innen- und Rechtsausschuss ihren Innenminister Markus Ulbig und seinen Kollegen, Justizminister Sebastian Gemkow (beide CDU), Sachsens Generalstaatsanwalt Klaus Fleischmann, Jürgen Georgie, den Landespolizeipräsidenten, und Mitarbeiter von Bundeskriminalamt und Bundesamt für Verfassungsschutz. Nachdem sich Bestürzung und Empörung einigermaßen gelegt hatten, gab es am Dienstagabend eine Menge zu klären: Wie konnte der Mann beim Polizeieinsatz in Chemnitz entkommen? Wieso konnte der mutmaßliche Selbstmordattentäter dann Selbstmord im Leipziger Gefängnis begehen?

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