Trang - Ein in Thailand gestrandeter Dugong begeistert die Menschen in den sozialen Netzwerken. Mitarbeiter des Meeresbiologiezentrums in Phuket hatten die im Mai gestrandete Seekuh-Waise unter ihre Fittiche genommen und ihr den Namen Mariam gegeben.

Bilder im Internet zeigen, wie das Säugetier gestreichelt und umsorgt wird. Mariam ermutige die Menschen zum Umweltschutz, sagte ein Mitarbeiter des Zentrums für Meeresbiologie. Aufgrund des regen Interesses kündigte die Abteilung für Meeres- und Küstenressourcen einen Livestream an, auf dem die Fans das Dugongbaby rund um die Uhr verfolgen können.

Mariam bekommt Milch

Da Mariam nicht von ihrer Mutter gefüttert werden kann, versorgen die Tierärzte des Zentrums für Meeresbiologie den Dugong mit Milch. Es werde mindestens ein Jahr dauern, bis man Mariam nicht mehr auf Hilfe angewiesen sei, sagte ein Mitarbeiter.

Nach Angaben des Zentrums stranden Dugongs in der Folge von Fischerei und anderen menschlichen Aktivitäten. Dugongs gelten als seltene Tierart. In den Gewässern von Südthailand leben etwa 250 Tiere. (afp)