Berlin - Im Juni 1986 kam der mosambikanische DDR-Vertragsarbeiter Manuel Diogo ums Leben. Die DDR-Behörden stellten fest, dass es ein Unfall war. Der Historiker Harry Waibel und der MDR behaupten heute, Diogo sei von einer Bande Neonazis ermordet worden, und die Staatssicherheit hätte das vertuscht. Als die Staatsanwaltschaft Potsdam im Juni dieses Jahres ankündigte, den Fall neu aufzurollen, begann die Berliner Zeitung mit eigenen Recherchen, die unter dem Titel „Wie aus einem tragischen Unfall ein brutaler Neonazi-Mord wurde“ veröffentlicht wurden. Am Rande dieser Recherchen tauchte immer wieder die Frage auf: Wie antifaschistisch war die DDR? Hätte die Staatssicherheit einen Neonazi-Mord verheimlichen können? Und wenn ja, warum? Darüber sprachen wir mit Egon Krenz, damals Stellvertreter Erich Honeckers im Staatsrat und im Politbüro der SED.

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