ARCHIV - 01.09.2019, Jemen, Dhamar: Menschen untersuchen die Trümmer eines Gefangenenlagers. Bei einem Luftangriff sind nach Angaben der Huthi-Rebellen mindestens 60 Menschen getötet worden, die von ihnen gefangengehalten wurden.
Foto: dpa/Hani Al-Ansi

Sanaa - Als die Luftwaffe Saudi-Arabiens im März 2015 erste Ziele im Jemen bombardierte, hieß es aus Riad vollmundig, der Krieg im Nachbarland würde voraussichtlich nur einige Wochen dauern. Die Huthi-Milizen, die das Chaos der arabischen Aufstände ausgenutzt und den Norden samt der Hauptstadt Sanaa überrannt hatten, sollten vertrieben werden. Zügig und effektiv wollte das saudisch geführte Militärbündnis am Boden Fakten schaffen und den Iran zurückdrängen, der die Huthis mit Waffen und militärischer Ausbildung unterstützt. 

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