Genosse und Genossin: Michael Müller und Franziska Giffey.
Foto:  dpa/Gregor Fischer

BerlinGiffey löst Müller an der Parteispitze ab. Müller hört im Senat auf, Kalayci und Scheeres auch. Müller will in den Bundestag. Müller gegen Kühnert. Müller gegen Chebli. Tim Renner will in den Bundestag. Namen der Berliner SPD bestimmen seit Monaten die Schlagzeilen, die doch sonst nur ein Thema kennen: Corona – und wie eine gesamte Gesellschaft mit der Pandemie umgeht.

Berlin nach den Sommerferien: Kaum sind die Schulen wieder geöffnet, müssen einige schon wieder – zumindest teilweise – schließen. In Bussen und Bahnen ist die Maske längst selbstverständlicher als der Fahrschein. Open-Air-Partys sorgen für Empörung. Die Wirtschaft erholt sich langsam, doch das gilt nicht für die vielen Kulturveranstalter und die Tourismusbranche, die Stadt ist leer. Die Angst vor einer zweiten Welle geht um, die Angst vor einer großen Pleitewelle auch. Und währenddessen diskutiert die nominell stärkste Regierungspartei voller Wonne über sich selbst und ihr Personal. Dabei geht es um böse Intrigen, persönliche Verletzungen, alte Rechnungen, kühne Vorhersagen – das ganze Paket. Was ist da eigentlich los?

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