Lausanne - Die Rahmenvereinbarung im Atomstreit mit dem Iran ist weltweit als wichtiger Durchbruch begrüßt worden. US-Präsident Barack Obama sprach von einer historischen Übereinkunft. In Teheran gab es Freudenfeiern auf den Straßen. Israel dagegen kritisierte, die Einigung ebne dem Iran den Weg zur Entwicklung einer Atombombe und gefährde das Überleben Israels.

Die Vereinbarung, die am Donnerstagabend nach tagelangen Verhandlungen zwischen dem Iran und der Gruppe der fünf UN-Vetomächte und Deutschland im schweizerischen Lausanne erzielt wurde, sieht weitreichende und langfristige Einschnitte am iranischen Atomprogramm vor. Im Gegenzug für die Zugeständnisse Teherans sollen die in dem Streit von Uno, USA und EU verhängten Wirtschaftssanktionen schrittweise aufgehoben werden. Auf der Grundlage der Rahmenvereinbarung soll nun bis Ende Juni ein komplettes Abkommen ausgearbeitet werden.

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