Die Polizei befreit entdeckt in einem Lkw Flüchtlinge im Alter von 14 bis 31 Jahren.
Foto: Bundespolizeiinspektion Passau/dpa

PassauBeamte der Bundespolizei haben an einer Autobahnraststätte bei Passau elf Flüchtlinge aus einem Kühllaster befreit. Nach Hinweisen des offensichtlich ahnungslosen Lkw-Fahrers entdeckten die Polizisten am frühen Samstagmorgen einen 14-jährigen Jungen und zehn Männer zwischen 18 und 31 Jahren auf der Ladefläche, wie die Bundespolizei am Montag mitteilte.

Die Afghanen waren nach eigenen Angaben vermutlich in Serbien in den Lkw gestiegen. Sie klagten nach der Öffnung des Kühllasters über Atemprobleme und Kopfschmerzen. Der 42-jährige Fahrer hatte zuvor einen Mitarbeiter der Raststätte Donautal-Ost an der Autobahn 3 um Hilfe gebeten, weil aus dem Laster lautes Klopfen zu hören sei.

Die Polizisten öffneten schließlich den mit einer Plombe gesicherten Anhänger. Der 14-Jährige wurden laut Bundespolizei dem Jugendamt übergeben. Für die zehn Männer ist das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) zuständig.

Der Fahrer des Kühllasters konnte seine Fahrt fortsetzen. Er habe glaubhaft belegt, dass er mit der Einschleusung der Afghanen nichts zu tun habe, erklärte die Bundespolizei.