Folgt man den Experten, werden Jugendliche demnächst auch den Bundestag mitwählen dürfen. So sehen es jedenfalls die meisten Staatsrechtler und Demokratieforscher, die in dieser Frage gerade den Bundestag beraten. Gleich einen ganzen Strauß von Argumenten legten sie in der vergangenen Woche den Parlamentariern vor. Elitäre bürgerliche Vorstellungen von Vernunft und Reife müsse man angesichts einer vollkommen gewandelten Gesellschaft endlich hinter sich lassen. Die Generationengerechtigkeit spreche dafür. Interesse am politischen Prozess sei vorhanden, das habe schon die Klimabewegung gezeigt. Weiteres Interesse an der Demokratie ließe sich durch Partizipationsmöglichkeiten aber auch schaffen. Und verfassungsrechtliche Gründe sprechen schon gar nicht gegen eine Absenkung des Wahlalters.

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