Berlin - Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) hat in seiner Berichterstattung zum Fall Diogo „in einem Punkt“ die journalistische Sorgfaltspflicht verletzt. Zu diesem Ergebnis kommt der Programmausschuss Leipzig des MDR. Die Kritik bezieht sich auf den Beitrag „Schuld ohne Sühne“ aus dem Jahr 2017 über den Tod des mosambikanischen DDR-Vertragsarbeiters Manuel Diogo. Darin spielen Laiendarsteller, als Neonazis verkleidet, einen rassistischen Überfall nach, und ein MDR-Reporter überbringt der alten Mutter Diogos die Nachricht über den Mord an ihrem Sohn, obwohl es in Wirklichkeit weder einen Neonazi-Überfall noch einen Mord gab.

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