Washington - Auch wenn Stilfragen in der Politik sonst nicht ganz unwichtig sind. In diesem Fall sind sie unerheblich. Zwar hat es überhaupt keinen Stil, dass FBI-Direktor James Comey von seinem Rausschmiss durch US-Präsident Donald Trump quasi aus dem Fernsehen erfahren hat. Doch lassen wir das einmal beiseite. Viel schlimmer wiegt, dass der Immobilienmilliardär und Präsident eine Entscheidung getroffen hat, die das Vertrauen in die rechtsstaatliche Ordnung der USA einmal mehr untergräbt, die eines der ältesten demokratischen Systeme der Welt herabwürdigt und dem Spott preis gibt.

Der Präsident wirft ausgerechnet den Beamten hinaus, der die Verbindungen des Präsidenten und seines Umfeldes zu Russland untersuchen sollte. Das hätte auch ein kleinasiatischer Autokrat nicht besser hinbekommen.

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