Berlin - Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) musste einige Wochen darauf warten, jetzt ist die Entscheidung da: Die Deutsche Bahn (DB) denkt nicht daran, ihre Konzerntochter S-Bahn dem Land zu verkaufen. „Sie lehnt es ab, sich von ihrem Eigentum zu trennen“, teilte Wowereit am Donnerstag bei seiner Regierungserklärung im Abgeordnetenhaus mit. Damit sei diese Option vom Tisch.

SPD und CDU hatten in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart, mit der Bahn Verkaufsverhandlungen zu führen. Die seit sechs Wochen regierende rot-schwarze Koalition sah darin einen Weg, die anhaltenden S-Bahn-Probleme in den Griff zu bekommen. Allerdings waren die Chancen von Anfang an als gering eingestuft worden. Der Mutterkonzern hatte stets signalisiert, dass er an einem solchen Schritt nicht interessiert sei. Einen Verkauf von S-Bahnzügen aus dem Pool der DB wird es wohl ebenfalls nicht geben.

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