Der angeklagte Stephan Balliet (6.v.l.) steht zu Beginn des achten Prozesstages neben seinen Verteidigern Hans-Dieter Weber (l) und Thomas Rutkowski im Landgericht.
Foto: dpa/Hendrik Schmidt

Magdeburg - Es gehört zu den absoluten Ausnahmen, dass Zuhörer während eines Strafprozesses applaudieren und dies vom Gericht auch noch goutiert wird. Am Dienstag aber, am achten Verhandlungstag gegen den Attentäter auf die Hallesche Synagoge, ist diese Ausnahme gleich mehrfach zu erleben. Geladen waren vier Zeugen, die den Anschlag im Inneren des jüdischen Gotteshauses miterleben mussten. Sie treten vor Gericht aber nicht als Opfer auf, sondern als aufrechte und würdevolle Menschen, die sich dem Hass des Angeklagten nicht beugen wollen.

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