Am Himmel kreisten Hubschrauber, und plötzlich erinnerten sich die Reporter daran, wie sie am Mittag leicht genervt in den Pariser Südwesten zum Hotel der Mannschaft geeilt waren, weil es eine telefonische Bombendrohung gegeben hatte. An Spieltagen arbeiten Reporter spät und unter großem Druck. Der Vormittag ist der Ruhe vorbehalten. Da setzt man sich nur ungern spontan in die Metro und stellt sich vor ein Luxushotel, dessen Personal vollzählig auf der Straße steht und Witze macht, weil sich am Ende doch nur wieder einen Scherz erlaubt hat. Man wolle andererseits schon dabei sein, wenn an einem Freitag, den 13., das Quartier der deutschen Fußball-Nationalmannschaft in die Luft fliegt, fanden die Reporter – ebenfalls in der Überzeugung, dass schon nichts sei. Und als dann die Bombenspürhunde das Hotel verlassen hatte und die DFB-Auswahl aus ihrem kurzzeitigen Exil im Tennis-Park Roland Garros zurück war, gingen alle wieder ihrer Wege und begaben sich zur Mittagsruhe.

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