Eine Rossman-Filiale in Berlin
Foto: imago images

Berlin - Es ist Juni 2020 mitten in Berlin. Eine junge Frau sprach weinend und wütend zugleich vor einer Berliner Filiale der Drogeriekette Rossmann in die Kamera. Sie berichtete, was ihr gerade widerfahren ist. Eine Verkäuferin hatte sie rassistisch beleidigt. Sie verlangte nach dem Bezahlen die Karte zu sehen und den Ausweis, was bei niemandem sonst nötig schien. Sie unterstellte der jungen Frau Betrug, wegen des Namens der jungen Frau. Sie schrie sie an. Die Filialleiterin kam dazu und schrie ebenfalls, so wie eine Frau, die von draußen kam und die Schwarze Frau. Ihr kleiner vierjährigen Sohn begann sich zu fürchten. Die junge Frau holte die Polizei. Zwei Polizisten erschienen. Der eine bedrohte die junge Frau. Wenn sie eine Anzeige wegen Rassismus stellen wolle, könne sie wegen Falschaussage ins Gefängnis kommen. Die Zeugen protestierten und bestätigten die Geschichte der jungen Frau. Ihr kleiner Sohn fragte voller Angst, ob die Mama jetzt ins Gefängnis müsse. Der Polizist ignorierte die Zeugen.

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