Es kommen mehr Migranten nach Deutschland: Das zu steuern, wird niemandem gelingen

Je größer die Krise, desto selbstbewusster die Politik. Dabei ist es eine große Augenwischerei, wenn Politiker behaupten, sie könnten Migration steuern. Ein Gastbeitrag, der Licht ins Dunkel bringt.

Ukrainische Flüchtlinge verlassen mit ihrem Gepäck die Flüchtlingsunterkunft in Hamburg. (Archivbild)
Ukrainische Flüchtlinge verlassen mit ihrem Gepäck die Flüchtlingsunterkunft in Hamburg. (Archivbild)dpa/Marcus Brandt

2015 kamen innerhalb weniger Wochen 800.000 Menschen nach Deutschland. Darauf waren besonders die deutschen Behörden gar nicht vorbereitet, obwohl Angela Merkel damals fand: „Wir schaffen das.“ Dass wir es einigermaßen schafften, lag vor allem an den Kommunen und der Zivilgesellschaft, die sich um die Neuankömmlinge kümmerten, sie unterbrachten, ihnen Deutsch beibrachten und bei Behördengängen halfen.

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