Berlin - Der Streit um die Anti-Krisen-Politik der Europäischen Zentralbank (EZB) geht in eine neue Runde. Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat ernste Bedenken, ob der massenhafte Aufkauf von Staatsanleihen durch die EZB mit dem Grundgesetz vereinbar ist. Eine Entscheidung wollen die Richter aber noch nicht fällen, wie sie am Dienstag mitteilten. Stattdessen baten sie zunächst den Europäischen Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg zu prüfen, ob das Aufkaufprogramm der Zentralbank vom Europarecht gedeckt ist. Erst danach will das Verfassungsgericht selbst urteilen.

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