Düsseldorf - Im Terrorfall Anis Amri hat die Ausländerbehörde Kleve offenbar nicht konkret gewusst, wie gefährlich der Attentäter war. „Mir war die Bedeutung des Falls zwar durchaus bekannt“, sagte der erste Zeuge im Untersuchungsausschuss des Landtags am Montag.

Der 31-Jährige Kreisinspektor im Ausländeramt war mit dem Fall Amri seit 2013 befasst. „Ich wusste aber nicht, welche Einstufung Amri beim Landeskriminalamt hatte.“ Er habe in regelmäßigem Austausch mit dem Staatschutz Krefeld, mit dem LKA und der Sicherheitskonferenz beim Landesinnenministerium gestanden, sagte der Zeuge.

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