Berlin - Es nutzt nichts: In Deutschland lebende Muslime können sich noch so unauffällig verhalten, sich den Werten der Bundesrepublik verbunden fühlen, Demokratie schätzen und Radikalismus verurteilen, gegen das Feindbild Islam kommen sie nicht an. Sie werden in Gesinnungshaft genommen für jeden Anschlag von Islamisten wie jetzt auf die Redaktion des Satiremagazins „Charlie Hebdo“ in Paris, für jedes Enthauptungsvideo von Terroristen des Islamischen Staats.

Dabei ist die Islamfeindlichkeit alles andere als ein Alleinstellungsmerkmal der Wutbürger von „Pegida“. Im Gegenteil, sie ist gesellschaftsfähig und wird von einer breiten Mehrheit der Bevölkerung geteilt. Wie sehr, zeigt eindrücklich die am Donnerstag veröffentlichte Sonderauswertung Islam des Religionsmonitors, einer großen internationalen Vergleichsstudie der Bertelsmann-Stiftung.

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