Am Strand von Scharbeutz im Juli.
Foto: AP/Michael Probst

Scharbeutz - An diesem frühen Morgen im Juli bietet die Lübecker Bucht ein friedliches Bild. Die Sonne steht gegenüber von Scharbeutz noch niedrig über der Ostsee und färbt die kleinen Wolken rot, spiegelt sich im unbewegten Meer. In der Ferne steuert die Frühfähre aus Helsinki den Hafen von Travemünde an. Zwei Frauen sind schon ins kühle Wasser gelaufen, schwimmen und schwatzen ein wenig. Sie ahnen wohl nicht, wie weit die glatte Wasseroberfläche ihre Stimmen trägt. Auf der mit Holzplanken belegten Promenade führt ein Mann seine beiden Hunde aus.

Aus Richtung Norden brummt ein Trecker heran, der mit einer speziellen Harke an der Wasserkante angeschwemmten Tang zusammenkehrt, später auf einen Anhänger lädt und ihn abtransportiert. Sie sind hier in Scharbeutz besonders stolz auf ihren feinen, weißen Sandstrand und tun einiges dafür, dass der sich immer picobello präsentiert. Deshalb wären sie gern in aller Munde, als „St. Tropez der Ostsee“, wie es auf der Webseite der Tourismusagentur heißt, als Ort mit dem „wohl schönsten Strand in Deutschland“, wie die Bürgermeisterin Bettina Schäfer gar nicht bescheiden sagt.

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