André Hahn preschte am Dienstag vor. Der linke Bundestagsabgeordnete forderte, den drei Syrern von Leipzig, die den terrorverdächtigen Dschaber al-Bakr gefesselt und der Polizei übergeben hatten, Asyl zu gewähren. „Das wäre ein ganz wichtiges Signal an alle hilfsbedürftigen und ehrlichen Flüchtlinge“, sagte er im Bayerischen Rundfunk. Bloß ihnen sei es geschuldet, dass der Syrer gefasst wurde, während sich die Polizei nicht mit Ruhm bekleckert habe, als sie den mutmaßlichen Islamisten am Samstag in Chemnitz entwischen ließ.

Der innenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Burkhard Lischka, schrieb bei Twitter, es stünde Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) gut zu Gesicht, die drei ins Ministerium einzuladen und ihnen für ihr mutiges Handeln zu danken. Selbiges tat gestern demonstrativ Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD).

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