Berlin - Der Brand einer Sporthalle auf dem ehemaligen Gelände der Karl-Bonhoeffer-Klinik in Berlin-Wittenau am vergangenen Mittwoch ist vermutlich durch Kinder ausgelöst worden, die gekokelt haben. Dies teilt die Polizei am Samstag mit.

Nach Angaben der Polizei führten die Brandermittlungen zu mehreren Kindern. Zeugenaussagen brachten die Beamten zunächst auf die Spur eines achtjährigen Kindes, das in Anwesenheit seiner Eltern angehört wurde. Der Junge sagte, dass er zusammen mit weiteren Kindern in der Turnhalle gekokelt habe. Dabei sei das Feuer entstanden, das zum vollständigen Abbrennen der Halle geführt hatte. Auch die anderen Jungen konnten nach Angaben der Polizei ermittelt werden. Zwei von ihnen haben auch zugegeben, gekokelt zu haben.

Laut Polizei wohnen die Kinder in den Flüchtlingsunterkünften auf dem Gelände der Karl-Bonhoeffer-Klink. Alle Beteiligten sind strafunmündig und können bei ihren Eltern bleiben.

Die Ermittlungen der Polizei dauern an.

Die Sporthalle war zum Zeitpunkt des Brandes am Mittwoch leer und ist komplett ausgebrannt. Sie befand sich 200 Meter neben einer Flüchtlingsunterkunft auf dem Gelände der früheren Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik in Reinickendorf.