BerlinDie Wirkung von FFP2-Masken hängt erheblich davon ab, dass die Masken richtig getragen werden. Für einen wirklichen Schutz vor Tröpfchen und Aerosolen ist nicht nur der korrekte Sitz wichtig, sondern auch der regelmäßige Wechsel der Masken. Denn eigentlich handelt es sich um Einmalprodukte, die man nach acht Stunden Tragedauer wegwerfen sollte. Zwar gibt es Methoden wie das Trocknen bei Raumluft oder das Erhitzen im Backofen, dabei muss man aber sehr genau vorgehen. Ob das alltagstauglich ist? Nun, viele Menschen greifen dennoch zur Mehrfach-Anwendung, schließlich sind die Masken teuer; drei bis vier Euro zahlt man in der Apotheke derzeit pro Stück.

Hinzu kommt, dass der Mund-Nasen-Schutz auch jetzt schon wieder teilweise vergriffen ist, zum Beispiel in Bayern, wo ab kommendem Montag eine FFP2-Maskenpflicht in Nahverkehr und Handel gilt. Dieser Ansatz von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) ist richtig, weil die schlecht sitzende Stoffmaske oder das durchgesabberte Stück Tuch vor dem Mund nach zehn Monaten Pandemie und angesichts ungebrochen hoher Corona-Infektionszahlen nun wirklich keine Alternative mehr sein sollten. FFP2-Masken hingegen können 94 Prozent der Partikel in der Umgebungsluft auffangen, sie sind laut Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte nachweislich ein wirksamer Schutz gegen Aerosole.

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