Havanna - Der älteste Sohn des ehemaligen kubanischen Staatschefs Fidel Castro hat sich das Leben genommen. Fidel Castro Diaz-Balart sei in den vergangenen Monaten von mehreren Ärzten wegen schwerer Depressionen behandelt worden, berichtete die staatliche Zeitung „Granma“ am Donnerstag.

Anerkannter Wissenschaftler

„Fidelito“, wie er von den Kubanern genannt wurde, sei zunächst stationär und zuletzt ambulant behandelt worden. Mit 68 Jahren setzte er seinem Leben ein Ende. Seine Mutter war Mirta Diaz-Balart, die erste Ehefrau des Revolutionsführers.

Das älteste Kind Castros studierte in der ehemaligen Sowjetunion Atomphysik und arbeitete maßgeblich mit an der Entwicklung eines kubanischen Atomprogramms. Zuletzt war er wissenschaftlicher Berater der Regierung in Havanna und Vize-Präsident der kubanischen Akademie der Wissenschaften. (afp)