Nicht Ehefrau Melania (46), nein, Donald Trumps jüngster Sohn Barron William Trump, Jahrgang 2006, war es, der während der Dankesrede im New Yorker Hilton Hotel neben dem künftigen Präsidenten stehen durfte. Müde und recht angespannt sah der Zehnjährige aus, Beobachter in den sozialen Netzwerken wiesen darauf hin, dass die Zubettgehzeit doch wohl weit überschritten sei oder empfahlen unter #BarronTrump Red-Bull-Brause fürs Durchhalten.

Armes Kind? Glückliches Kind? Barron Trump ist auf jeden Fall ein Kind, das vom Tag des Wahlsiegs an beachtet werden soll. Ein Kind, durch dessen Anwesenheit die Virilität des angejahrten Politiker-Vaters demonstriert werden sollte, dessen Familiensinn und seine dynastischen Ambitionen.

Luxus-Kind in teurem Anzug

Der Knabe im dunklen Anzug – die weiße Krawatte hatte ihm zuvor sein 70 Jahre alter Vater Donald persönlich gebunden – wird als First Kid ins Weiße Haus einziehen. Und als erster Junge seit langer Zeit. Sasha und Malia Obama werden jetzt ausziehen. Chelsea Clinton, Jenna und Barbara Bush sowie Amy Carter, die dort aufwuchsen in den vergangenen Jahrzehnten, sind längst erwachsen.

Im Weißen Haus wird Barron Trump, der vier erwachsene Stiefgeschwister hat, gewiss das Basketballfeld, das Barack Obama anlegen ließ, nutzen. Basketball sowie Golf und Tennis gehörten für Barron schon zum Alltag, als er sieben Jahre alt war, wie seine Mutter einmal verriet. Und dies erwähnte sie: Er liebe Anzüge und Luxus und schätze allabendlich seine teure Kaviar-Creme.