Washington - Lagen die Demoskopen in den USA wieder daneben? Sah es in den Umfragen nicht so aus, als wäre es quasi abgemacht, dass Donald Trump die Präsidentschaftswahlen klar verlieren und der Welt eine Hängepartie erspart bleiben würde?

Nicht unbedingt, würde der bekannteste Augur des Landes sagen, der 42-jährige Nate Silver. Noch Anfang der Woche stufte sein Statistikportal FiveThirtyEight Trumps Herausforderer Joe Biden vom „klaren Favoriten“ zum „Favoriten“ herunter, und Silver mahnte: „Ich bin hier, um Sie daran zu erinnern, dass Trump noch immer gewinnen kann.“ Zwar führe Biden in allen entscheidenden Wechselwählerstaaten – mit Margen jedoch, die in nahezu jedem davon innerhalb der Fehlertoleranz lägen. In die Wahlnacht verabschiedete er sich mit der finalen Vorhersage, Biden habe zwar weiterhin die besseren Chancen – das allerdings auf einem „schmalen Grad zwischen Erdrutsch und Nägelkauen“, bis die letzte Stimme ausgezählt ist.

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