Berlin - Wir schaffen das, dieser Satz der deutschen Kanzlerin aus dem Spätsommer 2015 wird in die Geschichtsbücher eingehen. Angela Merkel begründete damit, warum sie die deutschen Grenzen angesichts des Flüchtlingselends auf der sogenannten Balkanroute nicht schließen ließ. Hunderttausende kamen in den kommenden Wochen und Monaten nach Deutschland, die Dublin-Verträge waren zumindest teilweise ausgesetzt. Nun hat sich auch der Europäische Gerichtshof in Luxemburg in zwei Grundsatzurteilen mit der europäischen Asylpolitik befasst.


Worüber hat der Europäische Gerichtshof geurteilt?
Es ging um die Frage, ob die sogenannten Dublin-Regeln auch in den Wochen und Monaten des massenhaften Flüchtlingszustroms 2015 und 2016 befolgt werden mussten. Sie besagen, dass Flüchtlinge in dem europäischen Land Asyl beantragen müssen, das sie als erstes betreten.

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