Das sächsische Freital hat im Sommer 2015 unrühmliche Bekanntheit erlangt: Die Proteste gegen eine geplante Asylbewerber-Unterkunft machten bundesweit Schlagzeilen. Immer wieder kam es dabei  zu Gewalt am ehemaligen „Leonardo“-Hotel.

Der Generalbundesanwalt hat nun nach Informationen des „Spiegel“ Ermittlungen gegen eine Gruppe von fünf Männern und einer Frau wegen des „Verdachts der Bildung einer terroristischen Vereinigung“ aufgenommen.

Den mutmaßlichen Rechtsterroristen werden darüber hinaus Angriffe auf ein Parteibüro der Linken sowie ein Sprengstoffanschlag auf das Auto eines Freitaler Stadtrats vorgeworfen.

Auch eine Attacke auf ein linkes Wohnprojekt in Dresden wird der Gruppe zur Last gelegt.

Im Zusammenhang mit den Ermittlungen hatte es Razzien in Freital und Dresden gegeben. Dabei wurden Sprengmittel und Nazi-Devotionalien gefunden.  (dpa, red)