Berlin - Der Befehlshaber des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr, Generalleutnant Hans-Werner Fritz, hat sich gegen einen Einsatz der Bundeswehr zum Grenzschutz und zur Abschiebung von Flüchtlingen ausgesprochen. Der Zeitung „Bild“ (Samstagausgabe) sagte Fritz laut Vorabbericht: „In der Vergangenheit haben wir die Aufgaben von Polizei und Bundeswehr immer strikt getrennt. Und ich bin sehr dafür, dass das auch in Zukunft so bleibt.“

Dass die Bundeswehr wegen der Flüchtlingskrise künftig verstärkt im Inland eingesetzt werden könne, schloss er aus. „Unser Auftrag ist klar definiert und durch das Grundgesetz begrenzt.“ (rtr)